Keine Gentechnik
Passend zum bundesweiten Aktionstag gegen Grüne Gentechnik stellen wir euch diese Woche eine Seite, die vielmehr auch ein Informationsdienst zum Thema Gentechnik ist.
keine-Gentechnik.de bietet alle wichtigen Infos für AktivistInnen, InteressentInnen und politisch Aktive. Eine kleine Übersicht:
- Argumentationsmaterial und Argumente
- Landwirtschaft
- Politik
- VerbraucherInnen
- Naturschutz
- Lebensmittelwirtschaft
"Was kann ich als LandwirtIn für die gentechnikfreie Landwirtschaft tun?"
Diese Frage stellen sich in Zeiten von Gen-Mais in Sachsen-Anhalt und einer ersten Einfuhrerlaubnis für Genmais durch die EU, viele. Doch letztendlich bleibt es die Entscheidung der Landwirtschaft selber, ob sie Gentechnik auf ihren Äckern kultivieren will oder nicht. Viel entscheidender ist dagegen die Frage: Wie kann ich meine eigenen Kulturen vor der Auskreuzung von gentechnisch veränderten Organismen schützen? Dafür gibt es leider kaum Gesetze, die Äcker von Bio-LandwirtInnen sind dem Pollen gentechnisch veränderter Kulturen in ihrer näheren Umgebung schutzlos ausgeliefert. Das kann einen starken Image-Schaden nach sich ziehen, die Bio-Pflanze könnte den Grenzwert von 0,9 überschreiten.
Die GRÜNE JUGEND macht am Samstag den 29. 05. zu genau diesem Thema einen Aktionstag: Mit in Tütchen verpackten Bio-Hanfsamen wollen wir auf die Straße gehen und den Menschen noch "echte gentechnikfreie Exemplare" schenken, die sie gut aufheben sollen, denn wer weiß, ob es in 20 Jahren noch gentechnik-freie Pflanzen gibt?
Welchen Rahmen setzt die Politik für die Gentechnik?
Falls auch ihr euch das schon einmal gefragt habt, seid ihr bei keine-gentechnik.de genau richtig! Denn hier findet ihr alle Hintergrund-Infos zum Gentechnik-Gesetz, zu globalen Kräften, die auf diesem Gebiet wirken und welche Vorgaben und Richtlinien von der Europäischen Union kommen.
Gentechnik ist ein sehr starkes europäisches Thema. Deswegen hat die GRÜNE JUGEND es auch zu einem ihrer Hauptthemen im Europa-Wahlkampf gemacht. Wir wollen das Selbstbewusstsein der VebraucherInnen bestärken, die zu 70% Gentechnik in ihren Lebensmitteln ablehnen. Wir wollen Druck auf die Politik ausüben, sich über die Frage von Koexistenz und die mannigfaltigen Risiken von Gentechnik Gedanken zu machen. Denn die Gefahren für Mensch und Natur sind teilweise schon von ForscherInnen nachgewiesen, was gerne von der Industrie heruntergespielt wird, aber viele viele Fragen bleiben noch offen, da es keine richtigen Langzeitstudien gibt.