Änderungsanträge zum Antrag A-01

Alle Änderungsanträge zum Antrag A-01 "Keine falschen Lösungen! Klimagerechtigkeit jetzt!"

ÄA01/2

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z2: ersetzen durch: „Klima retten, Kapitalismus überwinden! “

Begründung:
In diesem Antrag spielt die Kapitalismuskritik und Wirtschaft die Hauptrolle und muss daher unbedingt in der Überschrift genannt werden.

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ÄA01/12

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z12: einfügen als Überschrift: Achtung Bio-Kapitalismus!

Begründung:
Der Übersichtlichkeit zu liebe braucht dieser Text Zwischenüberschriften! ;-)

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ÄA01/40

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z40: „marktgetrieben“ ersetzen durch: „kapitalgetrieben“

Begründung:
Markt heißt lediglich, dass sich der Preis von Produkten nach Angebot und Nachfrage richtet. Dies abzuschaffen führt, wie die Planwirtschaft leider gezeigt hat, zu Fehlkalkulationen, Mangel und in den bisherigen Versuchen sogar zu Umweltzerstörung. Wir müssen nicht den Markt als Preisbilder abschaffen, sondern den Markt vom Kapitalismus befreien. Der Kapitalismus führt zu allen nur zu gut bekannten Folgen wie Ausbeutung, Umverteilung, Umweltzerstörung und „kapitalisierung“ des gesamten gesellschaftlichen Lebens.

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ÄA01/56

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z56: „Weil ArbeiterInnen weltweit ihre Macht verloren haben, höhere Löhne und Rechte am Arbeitsplatz durchzusetzen“ ersetzen durch: „Da die Mitbestimmungsrechte der ArbeiterInnen bei betriebsinternen Entscheidungen enorm eingeschränkt, oder gar nicht vorhanden sind,

Begründung:
Ziel sollte es sein, dass ArbeiterInnen intensiv in unternehmerische Entscheidungen mit eingebunden werden und nicht erst im Nachhinein ihre Rechte durch Streiks durchsetzen müssen. Die neue Formulierung drückt dies besser aus.

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ÄA01/66/67

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z66/67: „müssen die Arme“ und Z.67 „werden“ ersetzen durch: „werden Arme“

Begründung:
Der Satz, so wie er dasteht, macht meiner Ansicht nach keinen Sinn.

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ÄA01/71

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z71: „Klassenunterschiede“ ersetzen durch: „soziale Ungleichheit“

Begründung:
Unsere heutige Gesellschaft in Deutschland besteht nicht mehr nur aus zwei Klassen. Der Begriff „Klassenunterschiede“ wird deswegen der soziologischen Realität nicht mehr gerecht. „soziale Ungleichheit“ trifft das Problem daher besser.

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ÄA01/81

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z81: „Zorn“ ersetzen durch: „Aufruhr“

Begründung:
Mir gefällt Zorn nicht. Blinder Zorn ist nie eine gute Voraussetzung um Veränderungen zu erreichen.

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ÄA01/99

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z99: als Überschrift einfügen: „Änderungen Jetzt!“

Begründung:
Der Übersichtlichkeit zu liebe braucht dieser Text Zwischenüberschriften! ;-)

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ÄA01/104-107

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z104-107: ersetzen durch:

Klimaschutz und Wirtschaftspolitik gehen Hand in Hand. Nur durch ganzheitliche, konsequente Konzepte lassen sich die Klimakatastrophe und sozialer Zusammenbruch noch verhindern. Der Bio-Kapitalismus ist den falschen Weg gegangen und hat dies nicht geschafft!

Nun heißt es neue Konzepte zu gestalten und durchzusetzen. Dabei ist es besonders wichtig, die kapital- und gewinngesteuerte Wirtschaft zu überwinden und Freiraum zu schaffen, für kreatives Wirtschaften.

Bei der heutigen Produktivität gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass die Hälfte der Menschheit in Armut lebt. Die globale Wirtschaftsleistung reicht aus, um die gesamte Menschheit zu ernähren. So gesehen ist jeder Hungerstot Mord! Es gibt kein Produktionsproblem, sondern ein Verteilungsproblem!

Um diese Probleme zu lösen brauchen wir Freiheit, Freiheit von den Zwängen des Kapitalismus. Wir brauchen eine wirklich freie ökologische Marktwirtschaft, frei von kapitalgesteuerten monopolistischen und gewinnsüchtigen Großunternehmen, die einen freien, gerechten Austausch von Waren und Dienstleistungen verhindern und kleine, nachhaltige Unternehmen in den Ruin treiben. Wir brauchen dafür eine Steuerpolitik, die dafür sorgt, dass die wirklichen ökologischen und sozialen Kosten in den Preisen wiedergegeben werden. Dies hat weder die Planwirtschaft, noch der „dynamische“ zerstörerische Kapitalismus geschafft.
Wir sagen dabei Nein zu Außenhandelssubventionen, die lokale Wirtschaften zerstören, Nein zur Privatisierung von Gemeinschaftsgütern, Nein zu den „flexiblen Mechanismen“ des Kyoto-Protokolls, Ja zur Ernährungssouveränität, Ja zu einer Ökonomie ohne Wachstumszwang, Ja zu radikaler Demokratie und dazu, die Ressourcen im Boden zu lassen.
Um einen wirklichen Wandel zu erreichen und das Klima zu retten reicht es jedoch nicht aus, die Auswüchse des Kapitalismus zu bekämpfen. Für eine nachhaltige, ökologische Zukunft braucht es einen Systemwechsel. Hin zu einer Wirtschaft ohne Wachstumszwang, einer Wirtschaft, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, nicht das Kapital.
Um dies zu erreichen braucht es neben einer ökologischen und gerechten Steuerpolitik, eine nachhaltige Bodenrechts- und Geldordnung. Dazu gehört die Sozialisierung des Bodeneigentums, sowie die Reformierung unseres Geldsystems.

Boden ist kein von Individuen geschaffener Privatbesitz, sondern gehört der gesamten Menschheit. Die Gemeinschaft soll Vorrecht über den Boden behalten und ihn unter nachhaltigen Gesichtspunkten verpachten. Nur so können Bodenspekulationen, die Grundstückspreise in die Höhe treiben und sozialverträglichen Wohnungsbau verhindern, sowie Umweltzerstörung und Ausschlachten des Bodens gestoppt werden.
Wir brauchen ein Geldsystem, in dem Geld ein neutrales Tauschmittel ist und nicht zu Hortung und Milliarden-Spekulationen missbraucht wird. Die Ursachen von exponentiellem Wachstumszwang, ständiger Umverteilung von Arm zu Reich und zukunftszerstörender Neuverschuldungen müssen bekämpfen werden. Wir brauchen ein Geldsystem, dass ohne Zinsen und Inflation als Umlaufsicherung auskommt. Durch eine Nutzungsgebühr soll Geld zu einer öffentlich-rechtlichen Einrichtung werden und endlich seinen Zweck als Spekulationsmittel einbüßen.

Wir brauchen außerdem eine intensive Förderung von regionalen Wirtschaftskreisläufen, die unabhängig vom globalen Markt funktionieren und die Region stützen. Hier können kreative, nachhaltige Konzepte verwirklicht werden, die den spezifischen regionalen Gegebenheiten angepasst sind. Lange Transportwege müssen vermieden werden um unnötigen Co2 Ausstoß zu stoppen. Lokale kleine und insbesondere ökologische Unternehmen und Betriebe müssen durch eine nachhaltige und gerechte Besteuerung gestärkt werden um dadurch wichtige Arbeitsplätze zu sichert und zu schaffen.

Insbesondere für Geringverdiener und Beschäftigungslose stellen Tauschringe enorme Möglichkeiten dar, unabhängig von dem maroden, kapitalistischen Geld- und Wirtschaftssystem zu handeln und Dienstleistungen auszutauschen. Es ist Zeit, Alternativen zu dem auf Geld basierenden, unpersönlichen wirtschaften auszubauen. Sie bieten einen wichtigen Beitrag zu einer verantwortungsvollen, solidarischen Gesellschaft.

Begründung:
Wir müssen an dieser Stelle Punkte festlegen um unsere Position und Kritik klar zu zeigen. Dann braucht sich auch niemand vorwerfen zu lassen, nur zu kritisieren, aber keine konkreten Verbesserungsvorschläge zu machen. Lasst uns Ziele festlegen und die Ergebnisse der Regierung daran messen!

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ÄA01/109

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z109: als Überschrift einfügen: „Kopenhagen in die Enge drängen!“

Begründung:
Der Übersichtlichkeit zu liebe braucht dieser Text Zwischenüberschriften! ;-)

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ÄA01/110

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z110: fossilistischen“ ersetzen durch: „umweltzerfressenden“

Begründung:
Das Wort ist nicht gerade sehr geläufig. Gibt es „fossilistisch“ überhaupt? Außerdem wird es nicht unserer Kritik gerecht, dass auch ein „grüner“ Kapitalismus keine Lösung ist, wenn wir „nur“ den Fossil-Verbrauch des Kapitalismus kritisieren.

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ÄA01/115

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z115: „Natürlich sind Klimawandel und Freihandel nicht das Gleiche, aber:“ streichen

Begründung:
Der Satz klingt nicht sehr überzeugend und ist für den Inhalt irrelevant.

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ÄA01/118-120

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z118-120: Ab:“ Die dänische Gruppe…“ streichen

Begründung:
Diese Aussage trifft leider nicht uneingeschränkt zu. Es ist zu befürchten, dass ohne jegliches Abkommen einige Staaten das Klima überhaupt nicht mehr beachten und sich allein um uneingeschränktes Wirtschaftswachstum kümmern werden.

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ÄA01/124

AntragstellerInnen: Mathias Krams

Z124: einfügen nach Lösungen: „aufzuzeigen und“

Begründung:
Um überzeugend zu wirken sollte man neben Kritik auch immer Alternativen aufzeigen!

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Achtung: Datendiebstahl

Eine unbekannte Person oder Personengruppe hat sich durch den kriminellen Zugriff auf die Mailverwaltung der GRÜNEN JUGEND alle Emails der Bundesgeschäftsstelle und einiger Vorstandsmitglieder seit März 2011 an eine Emailadresse im Ausland weiterleiten lassen. Wir wissen nicht, wer hinter diesem Datendiebstahl steckt oder mit welcher Intention er durchgeführt wurde. Die Emails wurden samt Text, Anhang und Signaturen weitergeleitet.

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