Klimaschutz ist machbar, Herr Nachbar!
20.07.2005: Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt! (Zitat Die Ärzte)
Die Veränderung des Weltklimas ist die größte Bedrohung unseres Planeten. Jahr für Jahr wird es schlimmer: Hitzewellen, Rekordfluten, abschmelzende Polkappen und Tornados gefährden unser Leben und unsere Zukunft. In diesem Sommer erlebt Portugal die größte Hitzeperiode seit 300 Jahren, im Hitzesommer 2001 starben allein in Frankreich mehrere zehntausend Menschen und die Elbeflut 2002 verursachte allein in Deutschland Schäden von mehr als neun Milliarden Euro.
Wir stehen vor einer extremen globalen Veränderung, die katastrophale Auswirkungen für uns alle hat. Verantwortlich sind vor allem die Industriestaaten, die Folgen tragen aber auch die Menschen auf Pazifikinseln, Hungernde in der Sahelzone oder FlussanwohnerInnen Mitteleuropa.
Wenn wir beim Klimaschutz nicht weiter vorankommen, werden bis 2050 allein in Deutschland Schäden in Höhe von 137 Milliarden Euro erwartet. Und gerade das Leben junger Menschen kann sich in den nächsten Jahren durch den Klimawandel gravierend verschlechtern. Dies sehen sogar die ChefstrategInnen im US-Verteidigungsministerium Pentagon so. In einer Studie kommen sie zu dem Schluss, dass Klimaschwankungen weitaus gefährlicher sind als Terrorismus.
Jetzt handeln!
Die gute Nachricht: Du kannst etwas dagegen tun. Das Wetter ist machbar, Frau Nachbarin! Wir müssen den Ausstoß von Treibhausgasen und die Verbrennung von Öl, Kohle und Gas reduzieren. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Energieeinsparung an Geräten und der ökologischen Steuerreform haben BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einiges erreicht. Und jedeR kann selbst etwas tun. Nutze Fahrrad, Busse und Bahnen, kaufe Recyclingpapier, beziehe Ökostrom und vermeide Flugreisen. Geiz ist nämlich erst geil, wenn es um Ressourcen geht!
Engagiere Dich für die Menschen im Süden und für unseren Planeten. Und wähle eine Partei, die bereit ist, den Klimakollaps wirklich zu stoppen!
Du bist nicht allein
CDU und FDP wollen das Rad zurückdrehen und wieder zu Verschwendung und billigem Autofahren. Doch nicht nur Öl ist endlich, die Erde ist es auch. Nur wenn wir handeln, handeln auch andere: Mit der EU, Japan und Russland wurde das Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz 2004 endlich Wirklichkeit. Und wer bei Umwelt die Nase vorn hat, schafft auch Arbeit mit Zukunft. Immer mehr Länder kopieren die erfolgreiche Umweltpolitik Deutschlands: Spanien und Taiwan übernehmen das Fördermodell für Erneuerbare Energien. Großbritannien, Schweden und jetzt auch die Schweiz sorgen mit der ökologischen Steuerreform für Klimaschutz und Arbeitsplätze. Und in Kalifornien soll die Umweltwirtschaft die Computerbranche als Arbeitgeberin der Zukunft ablösen.
Klimaschutz schafft ArbeitCDU und FDP behaupten immer wieder, Klimaschutz vernichte Arbeitsplätze. Das ist falsch: Wer nicht handelt, riskiert Arbeitsplätze und Gesundheit und sorgt für Milliardenschäden und eine verheerende Zukunft! Schon heute sind im Bereich der Erneuerbaren Energien 130.000 Menschen beschäftig. Das sind dreimal so viel wie bei Atom oder Kohle. Insgesamt sind in der Umweltbranche heute 1,5 Millionen Menschen beschäftigt. Jobs mit Zukunft und guter Laune. Diese sind bei einem Regierungswechsel in ernster Gefahr! nein dankeAtomkraft ist überflüssig, teuer, giftig und gefährlich. Und sie ist nicht nachhaltig. Hätten die Ägypter Atomkraftwerke statt Pyramiden gebaut, müssten wir uns heute noch um deren Müll kümmern! Weltweit gibt es kein sicheres Endlager für Atommüll. Die Alternativen stehen bereit: Mit Sonne und Wind schaffen wir heute schon mehr als zehn Prozent des Strombedarfs. Atomkraft liegt weltweit unter vier Prozent. Von Renaissance keine Spur. Ja zur Sonne! |
Forderungen
- Klimaschutz vorantreiben!
- Atomkraft ins Museum!
- Auf ins Sonnenzeitalter!
- Schluss mit den Spritschluckern!
- Stoppt die Billigflieger!
- Ökologische Mobilität fördern!
- Die Industrie in die Pflicht nehmen!
Selber handeln: Klima retten ist geil!
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| Flyer_Klima.pdf | Download (292 kb) |


