GRÜNE JUGEND ist besser!
05.12.2006: Die GRÜNE JUGEND kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Der grüne Parteitag hat ein deutliches Signal für ein starkes ökologisches, soziales und vor allem junges Profil der Partei gegeben.
Die GRÜNE JUGEND hat in den inhaltlichen Auseinandersetzungen gezeigt, dass wir einig in unseren Grundüberzeugungen sind und eine breite Erneuerung unserer Konzepte und unserer Köpfe für notwendig und möglich halten. In der Debatte zur Umweltpolitik zeigten die Delegierten, dass grüne Ideen auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in der Politik einnehmen. Nicht zuletzt wurden einige Änderungsanträge der GRÜNEN JUGEND in den entsprechenden Beschluss übernommen, zum Beispiel der soziale Aspekt beim Klimaschutz sowie die Flugticketabgabe. Doch auch die Positionierungen zur europäischen Ratspräsidentschaft und dem G8-Vorsitz wurden maßgeblich vom Parteinachwuchs mitgestaltet. So ist die GRÜNE JUGEND nicht nur die grüne Stimme bei den G8-Protesten, sondern gestaltet mit klugen Köpfen grüne Konzepte für 'eine Welt' mit. Dass die Jugend bei der internationalen Politik mitmischen kann, bewies sie vor allem bei der Debatte um den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Hier sorgte die GRÜNE JUGEND durch einen entsprechenden Antrag erst für den Tagesordnungspunkt.
Auch personell konnte sich der Jugendverband durchsetzen. Der Kandidat der GRÜNEN JUGEND für den Bundesvorstand, Malte Spitz, setzte sich im ersten Wahlgang gegen den schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Robert Habeck durch. Der 22-jährige Student war zuvor zwei Jahre lang Politischer Geschäftsführer der Jugendorganisation, die damit auch weiterhin eine starke Stimme im Bundesvorstand der Grünen hat. Zudem gratuliert die GRÜNE JUGEND der 27-jährigen Berlinerin, Julia Seeliger, zu ihrer Wahl in den Parteirat der Grünen. Julia war zwei Jahre lang Schatzmeisterin im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND. Auf ihrem weiteren politischen Weg möchten wir sie unterstützen und stehen - entgegen einiger schlecht recherchierter Presseartikel - voll hinter ihr.
Dennoch kann dies erst der Anfang einer grundlegenden Erneuerung der Partei sein. Nicht bloß eine Neugestaltung des zwölfjährigen Logos, sondern die breite Förderung des ebenfalls seit dieser Zeit bestehenden Jugendverbandes als muss nun auf der Agenda stehen. Wir brauchen eine konsequente Nachwuchsarbeit in der Grünen Partei, um den bevorstehenden Generationswechsel zu bewältigen. Der Jugendverband hat an diesem Wochenende mehr als deutlich gemacht, dass er genügend Potential bietet. Grüner ist besser heißt also auch: GRÜNE JUGEND ist besser!