Innovationen erleichtern

25.05.2004: Alle warten auf den Aufschwung - doch was tun? Am Beispiel der Informations und Kommunikationsbranche (IuK) wird die GRÜNE JUGEND auf dem Wirtschaftspolitischen Kongress von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Konzepte für zukunftsfähige und innovative Technologien vorstellen diskutieren.

Mit dabei sind Elmar Geese, Geschäftsführer des Freien Software- Unternehmens "tarent", Grietje Bettin, medien- und bildungspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion und Marie Ringler, grüne Wiener Landtagsabgeordnete und zuständig für Technologie und Kultur.

Crash am Neuen Markt - Aus Alt wird Neu?

Als um die Jahrtausendwende die Aktienindizes am Neuen Markt eingebrochen waren, ein Unternehmen nach dem anderen Beschäftigte entließ, hieß es: Der Markt sei übersättigt. Die Zahlen aber belegen: Längst nicht alle Potentiale in der IuK-Branche sind ausgeschöpft. Die Einführung von UMTS steht kurz bevor; es gibt neue und gewinnbringende Entwicklungen bei den drahtlosen Technologien, im Datenmanagement und in der Freien Software. Längst nicht alle Unternehmen haben auf die Neuen Technologien umgesattelt.

Den Zug ins Rollen bringen

Politik steht nicht in der Verantwortung Innovationen zu produzieren; aber Politik kann einen Rahmen schaffen, indem ein innovationsfreundliches Klima herrscht. Innovation ist dabei nicht Innovation. Die GRÜNE JUGEND hat in ihrem aktuellen Beschluss deutlich gemacht unter welchen Voraussetzungen sie wirtschaftliche Innovationen begrüßt. Freie Softwarelösungen etwa, die insbesondere von jungen EntwicklerInnen produziert werden, bieten eine Alternative, die wettbewerbsfeindlichen Monopolstellungen auf dem Softwaremarkt entgegentritt. Die GRÜNE JUGEND lehnt deshalb die geplante Softwarepatentierung ab. "Sie gefährdet die Entwicklung von kleinen und mittleren Software-Unternehmen sowie von freier Software insgesamt.", so Benjamin von der Ahe Europakandidat der GRÜNEN JUGEND.

Für den Workshop anmelden!