Nutze deine Stimme!
06.06.2004: Laut bisherigen Umfragen sind über die Hälfte der BürgerInnen in diesem Land noch unentschieden, was sie wählen sollen. Viele wollen gar nicht wählen. Die GRÜNE JUGEND ruft zur Teilnahme an der Europawahl auf.
Europa - ist das nicht weit weg?
Nein, denn über 80% der deutschen Gesetze werden schon jetzt von europäischer Politik direkt beinflusst. Das ist weit mehr, als sich die meisten Menschen vorstellen. Europa wächst zusammen. Das Parlament bekommt mit der neuen Verfassung mehr Kompetenzen. Umso wichtiger wird es da, VertreterInnen im Europäischen Parlament zu haben, die die eigenen Bedürfnisse vertreten.
Haste noch'n Opa? - Schick ihn nach Europa.
So witzelten früher viele. Europa? Ach, da schicken wir die Leute hin, die wir hier nicht so brauchen. Doch das ist falsch! Die Europawahl ist mindestens genauso wichtig für die Politik hierzulande, wie eine Bundestagswahl. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben mit Rebecca Harms und Daniel Cohn-Bendit zwei bekannte und beliebte SpitzenkandidatInnen nominiert. Auch die anderen Listenplätze wurden nicht an No-Names vergeben. Leider kommt der Kandidat der GRÜNEN JUGEND, ihr ehemalige Sprecher, Benjamin von der Ahe, auf der Liste erst recht weit hinten. Auf Platz 14 haben ihn die Delegierten in Dresden gewählt - kein aussichtsloser Platz.
Benjamin hat über 4 Jahre aktiv für die GRÜNE JUGEND Politik gemacht. Seine Themen sind die Bildungspolitik und Wissensgesellschaft. So arbeitet er auch aktiv an der Kampagne "copy4Freedom" mit und spricht sich in diesem Rahmen entschieden gegen Software-Patente aus.
Frischer Wind nach Brüssel!
In Brüssel würde er vor allem diese Themen und die Anliegen Junger Menschen vertreten. Wenn er es ins Parlament schafft, dann wird er der jüngste Europa-Abgeordnete aus Deutschland sein und allein damit schon den Altersdurchschnitt unter ihnen gehörig senken.
Lieber Briefwahl als verschenkte Stimme!
Falls ihr am Tag der Europa-Wahl nicht zu Hause seid, oder jetzt schon wisst, dass ihr nicht hingehen könnt, dann vergesst nicht, rechtzeitig eure Briefwahl-Unterlagen zu bestellen und auf diese Art zu wählen. Denn sonst verschenkt ihr eure Stimme.
Du entscheidest! Damit Europa nicht nur den Opas gehört!
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Zur Briefwahl:
"26.05.2004 - Europawahl: Briefwahl noch bis 11. Juni möglich
Wer im Wählerverzeichnis eingetragen ist, am 13. Juni aber nicht an seinem Wohnort zur Wahl gehen kann, hat noch bis 11. Juni die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen. Als "wichtiger Grund", der zur Wahl per Brief berechtigt, gelten beruflich bedingte Auslandsaufenthalte, aber auch Urlaubsreisen, Krankheit, hohes Alter und Gebrechlichkeit. Für die Briefwahl muss ein entsprechender Antrag gestellt werden. Auf der amtlichen Wahlbenachrichtigung, die der Wähler zugesandt bekommt, ist einen entsprechenden Antrag aufgedruckt , der nur ausgefüllt und an das örtliche Wahlamt abgeschickt werden muss. Per Post erhält man dann die nötigen Unterlagen. Diese können im zuständigen Wahlamt bis Freitag vor der Wahl 18:00 Uhr beantragt und abgegeben werden. Selbst wer in letzter Minute schwer krank wird, muss auf sein Wahlrecht nicht verzichten. In diesem Ausnahmefall kann die Briefwahl noch am Wahltag bis 15 Uhr beantragt werden - allerdings nur wenn ein ärztliches Attest vorgelegt wird."
[Quelle: www.europa-waehlt.de]