Gemeinsame Zusammenarbeit bekräftigt

19.08.2004: Ende Juli: In Barcelona trafen sich die GRÜNE JUGEND und Joves d'Esquerra Verda - die jungen linken Grünen Kataloniens. In einem gemeinsamen Arbeitstreffen und bei verschiedenen Meetings mit katalanischen grünen PolitikerInnen.

Zunächst etwas erschlagen von der Hitze, gab es für die ersten drei aus Berlin eingetroffenen Bundesvorstände eine kleine Ruhepause in der Jugendherberge. Ska, die Internationale Vertreterin der GRÜNEN JUGEND (GJ) und Mitglied des Executive Commitees der Federation of Young European Greens (FYEG) begrüßte uns dort zusammen mit Ernest, einem jungen Katalonier, ebenfalls Mitglied im EC der FYEG. Am Abend fand dann das erste Treffen der GJ mit Vorstandsmitgliedern der Joves d'Esquerra Verda (JEV) in deren Geschäftsstelle statt. Dabei ging es hauptsächlich um ein gegenseitiges Kennenlernen und Beschnuppern. So erfuhren die GJ-VertreterInnen vom Anti-Irak-Kriegs-Bündnis der Katalanischen Grünen und deren Engagement gegen Aznar, ihre Bestrebungen in der Sozial-Politik und welche Veränderungen die linke Regierungskoalition in Katalonien und im Stadtparlament von Barcelona für BürgerInnen und die aus der sozialen Bewegung stammenden Grünen brachte. Aus Deutschland gab es dann Berichte über die Aktionen und Themen der GJ, die guten und die schlechten Seiten an einer Regierung beteiligt zu sein, der Aufgabe es ist, das soziale System zu reformieren und über das Verhältnis zwischen Jugend und Partei. Das ist übrigens in Katalonien sehr gut!

Nach weiteren Treffen mit Abgeordneten des katalanischen Parlaments und des Stadtparlaments von Barcelona, sowie mit dem jüngsten grünen Europa-Abgeordneten Raúl Romeva gaben die VertreterInnen des Bundesvorstandes der GRÜNEN JUGEND zusammen mit Joves d?Esquerra Verda und Raúl eine gemeinsame Pressekonferenz, zu der Fernsehen und Zeitungen erschienen waren. Darin bekräftigten alle Seiten, dass sie weiter eng zusammenarbeiten wollen. In der zuvor mit Raúl diskutierten Meinung zur EU-Verfassung bekannten beide Seite zwar eine unterschiedliche Auffassung bezüglich Zustimmung oder Ablehnung, doch die Kritikpunkte an der Verfassung glichen sich ziemlich genau.

Am Abend verabschiedeten die beiden Jugendorganisationen eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihren Wunsch zur intensiven weiteren Zusammenarbeit bekräftigten. Zudem wurde ein Papier zur Internationalen Sicherheitspolitik sowie zum gemeinsamen Engagement in der FYEG in der das Bestreben, die FYEG weiter voranzubringen, deutlich gemacht wurde.

Am Samstag war den GJ-VertreterInnen nach dem Treffen mit einem Vertreter der Friedensinitiative in Barcelona eine Verschnaufpause gegönnt. Am Strand und bei einem ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt war Entspannung angesagt, bevor es am nächsten Tag wieder nach good old Germany zurück ging.