Max Pichl, Beisitzer im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND

"Alles muss man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!"

13.01.2009: Am 14.01.2009 findet in Frankfurt am Main um 18 Uhr auf dem Paulsplatz eine Demo unter dem Motto "Alles muss man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!" statt. Maimillian Pichl, Beisitzer im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND, erklärt wogegen protestiert wird.

Lieber Max, am 14.01.2009 findet in Frankfurt am Main eine Demo unter dem Motto "Alles muss man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!" statt. Warum gehst du zu der Demo, wogegen wird protestiert?

Die Demo ist wenige Tage vor den Landtagswahlen in Hessen und es soll deutlich gemacht werden, dass die politischen Verhältnisse in Hessen untragbar sind. Einerseits ist die hessische CDU mit Roland Koch eine der repressivsten Landesregierungen der Republik, andererseits haben es aber auch die anderen Parteien im Parlament nicht geschafft die linke Mehrheit zu nutzen und eine stabile Regierung zu bilden. Es liegt daher an den Menschen auf die Straße zu gehen und ihren Protest zu zeigen. Wir demonstrieren gegen die gesamtgesellschaftlichen Verhältnisse in Hessen. Es ist die gleiche Politik, die für ein mieses Bildungssystem, katastrophale ökologische Verhältnisse und unterbezahlte Arbeit verantwortlich ist.

Wer ruft zu der Demo auf?

Alle gesellschaftlichen Akteure, die in Hessen eine progressive, linke Politik fordern. Das Bündnis ist wirklich übergreifend. Von SchülerInnenvertretungen und AsTen über Gewerkschaften und Umweltverbänden bis zu Antifagruppen sind wirklich alle vertreten.

Wieviele Menschen werden zur Demo erwartet?

Schwer zu sagen, es ist ja auch grade bitterkalt in Frankfurt. Das Problem ist natürlich auch, dass der derzeitige Wahlkampf sehr unemtional geführt wird und viele WählerInnen zudem absolut politikverdrossen sind angesichts der katastrophalen Verhältnisse. Es werden schon einige Tausend kommen, aber jeder weitere Demonstrant/jede weitere Demonstrantin zählt.

Wie denkst du wird sich die Bildungspolitik in Hessen in Zukunft entwickeln?

Wenn Koch wieder gewählt, dann darf man mit dem schlimmsten rechnen. Nicht zuletzt wegen der Bildung hatte Koch ja auch die letzte Wahl fulminant verloren. Gerade durch die G8-Reform, das starre dreigliedrige Schulsystem und die berechtigte Angst, dass eine schwarz-gelbe Regierung wieder Studiengebühren einführen könnte, hat Hessen keine Perspektive für ein zukunftsfähiges Bildungssystem. Das Bildungssystem funktioniert nicht nur besser, sondern nur anders!

Mehr Informationen:

Was? Demo "Alles mus man selber machen: Sozialen Fortschritt erkämpfen!" Wann? 14.01.2009 18 Uhr Wo? Paulsplatz, Frankfurt a.M.

14januar.blogsport.de/


Weitere Bilder