Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

20.09.2004: Freund und Leid lagen an diesem Wochenende eng beeinander. Während es Bündnis 90 / Die GRÜNEN in Sachsen nach einer nervenaufreibenden Zitterpartie in den Landtag schafften, mussten die BrandenburgerInnen mit 3,6 Prozent alle Hoffnungen auf den Einzug ins Parlament begraben.

Dabei war es den GRÜNEN in beiden Ländern gelungen, die Ergebnisse von 1999 deutlich zu steigern - sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg gelang ungefähr eine Verdopplung der Prozente.

Erschreckend jedoch: In beide Länderkammern zogen rechtsextreme Parteien ein. Die Grüne Jugend Sachsen hatte diese Gefahr frühzeitig erkannt und in ihrer "Keine Zukunft - ohne uns"-Tour explizit für eine Alternative zu den Neonazis geworben: "Unsere Tour soll ein Zeichen setzen für eine bessere Politik in Sachsen und zugleich gegen Rechtsextreme im Landtag werben," so Annegret Scheller, Sprecherin der Grünen Jugend Sachsen und Landtagswahlkandidatin von Bündnis 90/Die GRÜNEN.

Vom 2. September bis 18. September waren Annegret und ihr Team kreuz und quer durch Sachsen getourt. Die Themen bei "Keine Zukunft - Ohne Uns": Bildung, Rechtsextremismus und Abwanderung.

Für Annegret hat es leider nicht gereicht: Die junggrüne Kandidatin ist auf Listenplatz neun - das Ergebnis von 5,1 Prozent reicht aber nur für sechs Sitze.

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