Stoppt den Mord an Robben!
30.03.2005: In Kanada werden in diesem Jahr wieder hunderttausende Robbenbabys ermordet, um Pelz aus dem Fell der Tiere zu machen. Die GRÜNE JUGEND fordert den sofortigen Stopp dieser Tierquälerei.
Seit dieser Woche färbt sich das Packeis im Nordosten Kanadas wieder blutrot. Mit Eisenhaken töten Kanadas Fischer junge Robben, um an ihr Fell zu kommen. Die getöteten Tiere sind kaum vier Wochen alt und können noch nicht schwimmen. Die Robbenmütter können vor den Jägern ins Meer fliehen und sich unter dem Eis zurückziehen - die Robbenbabys dagegen sind völlig hilflos und ein einfaches Ziel für die Robbenschlachter. Der Tod der jungen Robben hat also nichts mit einer Jagd zu tun - es ist ein Massaker. Oft werden die Robbenjungen auch noch gehäutet, obwohl sie noch gar nicht tot sind.
Allein in der laufenden Saison werden wieder mindestens 320.000 junge Robben ermordet werden. Das ermöglichen die offiziellen Fangquoten der Regierung Kanadas, die für dieses und die vergangenen beiden Jahre die Tötung von über einer Million Robben erlaubt.
Kanadas Fischereiminister Geoff Regan rechtfertigte den Robbenmord damit, dass die Erlöse für hunderte Familien im Nordosten des Landes eine wichtige Einnahmequelle wären. Er behauptete außerdem, bei der lebendigen Häutung von Robben handele es sich lediglich um seltene Ausnahmen.
Die GRÜNE JUGEND findet es verwerflich, wenn Robbenbabys umgebracht werden, damit Pelze aus ihrem Fell gemacht werden. Die Robbenjagd ist außerdem nicht wirklich wirtschaftlich bedeutend für Kanada, der Verkaufserlös des Robbenfelles beträgt lediglich zehn Millionen Euro, eine gesamtwirtschaftlich lächerlich geringe Summe. Das Robbenmorden muss sofort aufhören!
Siehe auch
Hintergrundinformationen von Greenpeace