GRÜNE JUGEND fordert Einsatz für die Abtreibunspille!

24.10.2000: Änderung im Schwangeren-Hilfegesetz

"Völlig inakzeptabel" nennt Ramona Pop, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND, die Weigerung der SPD eine Änderung im Schwangeren-Hilfegesetz vorzunehmen, mit der die Abtreibungspille Mifegyne vor dem Aus bewahrt werden könnte.

Gerade angesichts der Tatsache, dass die Pille bald nicht mehr kostenlos an junge Frauen abgegeben werden kann, bedeutet die Einstellung des Vertriebes von Mifegyne einen herben Rückschlag. Vor allem junge Frauen, die aus Unwissenheit oder in Ermangelung geeigneter Verhütungsmethoden schwanger werden, profitieren von dem schonenden Verfahren der Abtreibungspille. "Wenn die Regierung sich schon nicht in der Lage sieht, junge Frauen vor Teenager-Schwangerschaften angemessen zu schützen, sollte wenigstens der Einsatz für die schonendste Abtreibungsmethode erkennbar sein", kritisiert Pop. "Hier sollen Frauen durch die Hintertür wieder zu Müttern gemacht werden!" Die Abtreibungspille Mifegyne wird aufgrund zu geringer Verkaufszahlen wahrscheinlich Ende des Jahres vom Markt genommen.