GRÜNE JUGEND fordert humanen Umgang mit Kiffern
18.08.2000: Hanfparade kann Klima der Gerechtigkeit schaffen
Werner Graf, Sprecher der GRÜNEN JUGEND, ruft zur Beteiligung an der Hanfparade auf: "Es ist wichtig, dass Maßnahmen für dem humanen Umgang mit Konsumenten von (noch) illegalen Drogen eingefordert werden."
Die GRÜNE JUGEND stellt konkret zur Hanfparade erneut die Forderung, dass die von der alten Bundesregierung getroffene Regelung gestrichen wird, die eine verstärkte Bestrafung von Kiffern im Straßenverkehr vorsieht. Graf dazu: "Es ist nicht einsichtig, dass jemanden, der vor zwei Wochen einen Joint geraucht hat, der Führerschein entzogen wird während andere noch mit 0,5 Promille ein Fahrzeug steuern dürfen. Wir nehmen diese Ungerechtigkeit nicht stillschweigend zur Kenntnis".
Seit längerem verweist die GRÜNE JUGEND daher mit Drogenführerscheinen auf diesen nicht zu rechtfertigenden Umgang zwischen unterschiedlichen Drogenkosumenten. Weitere Aktionen werden geplant. So findet beispielsweise ein Hanftag am 26. August 2000 in Regensburg statt.