Wir protestieren gegen Software-Patente in Europa!
13.04.2004: Die GRÜNE JUGEND stellt sich auf die Seite der Open Source-Community. Vor allem Mittelständische Unternehmen wären die Leittragenden von einer solchen Patentierungsrichtlinie, mit der viele Alternativlösungen im Software-Bereich ausgeschlossen werden können.
Die EU-Kommission und der Ministerrat bemühen sich im Verborgenen um unbegrenzte Patentierbarkeit von Software, wie von internationalen Großkonzernen und Patentanwälten gefordert. Sie ignorieren dabei die demokratische Entscheidung des Europa-Parlamentes vom 24. September 2003, welche die Unterstützung von mehr als 300.000 Bürgern, 2.000.000 Kleinen & mittelständischen Firmen und Dutzenden von Ökonomen und Wissenschaftlern genießt.
Bitte schließt euch der Demonstration in Brüssel am 14. April 2004 an!
Ihr könnt euch auch diesem Online-Protest anschließen, indem ihr auf eurer Webseite bis incl. 14. April diese oder eine ähnliche Mitteilung schaltet.
Unterzeichnet den Aufruf zum Handeln II des FFII e.V.!
Hier klicken, um auf die Webseite zu gelangen. >>>
Die GRÜNE JUGEND will eine Entwicklung, wie sie in den USA stattfand, nicht auch nach Europa tragen. "Eine Vielfalt an amerikanischen Softwareunternehmen gibt es nicht. Nur wenige große Player wie Microsoft, Adobe oder IBM bilden zusammen ein (Patent-) Oligopol," so sehen es Hildtrud Breyer, MdE und Markus Beckedahl, Koordinator des Fachforum Medien der GRÜNEN JUGEND. "Anders sieht die Situation in Europa aus. Die europäische Softwareindustrie besteht aus einer Vielfalt an klein- und mittelständischen Unternehmen, die Software produzieren. Neben kommerzieller Software die sogenannte Free- bzw. Shareware oder aber die in den letzten Jahren rasant wachsende Freie Software (nach dem Entwicklungsmodell und der Offenlegung des Quelltextes auch Open Source genannt). Zu dieser zählt auch das Betriebssystem LINUX."