Kein Geschichtsrevisionismus - nicht in Dresden und nirgendwo!
11.02.2011: Am 13. Februar, dem Tag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten werden wieder Nazis in Dresden marschieren, um ihre menschenfeindlichen Einstellungen und ihren Geschichtsrevisionismus auf die Straße zu tragen. Auch dieses Jahr werden wir uns dem entgegenstellen.
Linda Dertinger,Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Sachsen, erklärt dazu:
"Es darf nicht sein, dass rechte ExtremistInnen ungestört die Verbrechen des NS-Regimes leugnen und Deutschland zum eigentlichen Opfer des 2. Weltkrieges stilisieren. Das ist abscheulicher Geschichtsrevisionismus, dem wir uns mit Fakten und starker Stimme entgegensetzen - am 13. Februar in Dresden und darüber hinaus. Mit dem Ruf nach einer auf allen Ebenen bunten Gesellschaft setzen wir dem braunen Einheitsbrei der Nazis Dynamik und Modernität entgegen, ihre Ideen jedoch waren noch nie zeitgemäß."
Gesine Agena, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND ergänzt:
"Es ist absurd, dass Bundesministerin Schröder AntifaschistInnen und Linken in Deutschland Steine in den Weg legt, statt die Bekämpfung des Rechtsextremismus zu unterstützen. Wir wehren uns gegen jegliche Extremismustheorie, die suggeriert, es gäbe eine gemäßigte Mitte, während linke und rechte Ränder der Gesellschaft gleichermaßen gefährlich seien. Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich am 13. und auch am 19. Februar, bei den Aktionen des Bündnisses Dresden Nazifrei, den Nazis entgegenzustellen, um den Aufmarsch zu verhindern und werden uns selbst an den Blockaden beteiligen."