BDI verlässt Gemeinschaft der DemokratInnen

19.09.2005: Zu der Forderung des BDI nach einem Mehrheitswahlrecht erklärt Stephan Schilling, Sprecher der GRÜNEN JUGEND:

"Die Forderung des BDI nur einen Tag nach der Bundestagswahl zeigt: freie Marktwirtschaft und Demokratie sind wohl keineswegs unzertrennlich. Gerade erst haben die Bürgerinnen und Bürger ihre Wahl gemacht - und sie haben seltener als je zuvor eine der beiden Volksparteien gewählt. Die kleinen Parteien wurden gestärkt und sind mehr denn je integraler Bestandteil der deutschen Demokratie. Diese Entscheidung der BürgerInnen ignoriert der BDI brutal - und stellt damit seine Lobbyinteressen über den demokratischen Willen der BürgerInnen. Liest man solche Forderungen, sieht man den BDI in Zukunft schon unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen. Denn wer weiß, was noch in den Giftschränken von Herrn von Wartenberg und Co. lauert."