Bahn für alle! - Nein zur Privatisierung der Deutschen Bahn
08.11.2006: Beschluss auf dem 27. Bundeskongress der GRÜNEN JUGEND. Der Antrag soll zur Bundesdelegiertenkonferenz (BDK) von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN eingereicht werden.
Noch in diesem Jahr soll der Bundestag über die Zukunft der Deutschen Bahn entscheiden. Aber es wird leider nur über die unterschiedlichen Modelle einer Privatisierung diskutiert, ob man die Bahn überhaupt verkaufen sollte steht gar nicht zur Debatte. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA fordern Beschäftigungsgarantien für die beiden möglichen Privatisierungsmodelle, sind sich aber mit der Bahnführung über eine Privatisierung einig und üben somit massiven Druck auf die MitgliederInnen des Bundestages aus, ja man könnte fast von Erpressung zugunsten einer Privatisierung sprechen. Aber es gibt so viele Nachteile dass es eigentlich keine andre Möglichkeit gibt außer NEIN zur Privatisierung zu sagen. Deshalb lehnt GRÜNE JUGEND eine Privatisierung der Deutschen Bahn ab und fordert alle politischen Entscheidungsträger und gesellschaftlichen Gruppen auf dies ebenfalls zu tun. Auch ein besser Wettbewerb ist ohne Bahnverkauf möglich, wenn man das Schienennetz von der Bahn trennt und somit anderen Anbieter die Chance gibt eigene Linien einzurichten.
Weiterhin setzt sich die GRÜNE JUGEND für einen Ausbau und Wiedereinführung von preisgünstiger und bürgernaher Produkte der Bahn (Wochenendtickets, Ländertickets, Bahncard, InterRegio ...) und einen Ausbau der Verbindung ein. Deshalb unterstützt die GJ die Kampagne "Bahn für alle" von Bahn von unten, attac, BUND, Robin Wood, Umkehr e.V. und Naturfreunde.
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