Netiquette
Kommunikationsregeln für Mailinglisten und Foren der GRÜNEN JUGEND
Die GRÜNE JUGEND nutzt zur Planung, Information und Diskussion verschiedene Mailinglisten und Foren. Diese stehen in einigen Fällen nur gewählten VertreterInnen zu Verfügung, sind zum Teil nur für Mitglieder offen oder können in den meisten Fällen von jeder und jedem genutzt werden.
Immer wenn viele Menschen miteinander (per Mail) ins Gespräch kommen, kann es zu Missverständnissen und Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf den Umgangston, die verwendeten Formatierungen und die Angabe von Realnamen kommen. Missverständnisse wirken sich im Zweifel immer zu Lasten von einzelnen TeilnehmerInnen oder der allgemeinen Nutzung einer Mailingliste oder eines Forums aus. Diesen Missverständnissen wollen wir entgegenwirken um uns in den Mailinglisten und Foren auf wichtige politische Diskussionen, interessante Informationen und der Planungen unserer Aktivitäten konzentrieren zu können.
Die GRÜNE JUGEND begreift diese elektronischen Kommunikationsformen als Möglichkeit zwischen den regelmäßig stattfindenden Treffen in Kontakt zu bleiben. Die Arbeit der GRÜNEN JUGEND soll mit diesen Kommunikationsformen unterstützt werden. Dies macht verbindliche Kommunikationsregeln für alle NutzerInnen notwendig.
Mit der Teilnahme an einer Mailingliste oder eines Forums akzeptiert jede oder jeder diese Regeln und verpflichtet sich diese einzuhalten. Bei einem Verstoß oder im Streitfall wird die vom Bundesausschuss gewählte Listenmoderation aktiv. Diese stellt in der Regel einen Kontakt her und gibt Hinweise auf die entsprechenden Kommunikationsregeln. Aktive Moderation (Freigabe bzw. Sperren von Mails) einzelner Mailinglisten oder TeilnehmerInnen sollte nur im Notfall durch die Moderation stattfinden. Das Sperren oder Austragen einzelner TeilnehmerInnen durch die Moderation stellt immer die letzte Möglichkeit dar.
Einzelne Kommunikationsregeln werden mit Hilfe technischer Sperren umgesetzt, Mails mit großen Dateianhängen z.B. werden in der Regel technisch aufgehalten und bedürfen der Freigabe durch die Listenmoderation.
1) Weniger kann mehr sein
Mails sollten am besten als normale Mail und ohne html-Formatierung und angehängte Dateien verschickt werden. Müssen Informationen in einer angehängten Datei versendet werden, ist je nach Inhalt immer die Dateiart zu wählen, die mit dem geringsten Speicherplatz auskommt. Informationen über andere Internetseiten oder anderweitig abgelegte Dateien sind in den meisten Fällen erwünscht. Dazu sollte dem Link ein kurzer Text darüber, was auf der Seite zu finden ist, vorangestellt werden.
Pressemitteilungen, Veranstaltungshinweise und Ähnliches sollen über Mailinglisten als reine Mails ohne Dateianhang verschickt werden. Wird wiederholt auch nach Hinweis die Mailingliste mit solchen Dateien beschickt, kann die betreffene Person durch die Listenverwaltung moderiert werden. Veranstaltungsflyer und Ähnliches sollten stattdessen auf den Internetseiten von Gliederungen der GRÜNEN JUGEND und dem Bundesverband abgelegt werden und als Mail mit Linkhinweis an eine Mailingliste verschickt werden.
Wird auf eine vorhergehende Mail geantwortet, sollten relevante Aussagen zitiert werden (die meisten Programme stellen dafür ein ">" vor den ursprünglichen Text) und die Mail ansonsten gekürzt und Überflüssiges gelöscht werden.
Virenmeldungen, Kettenmails und kommerzielle Werbungen sind nicht erwünscht. Seid ihr euch über die Absicht einer Mail nicht sicher, von der ihr den/die AbsenderIn nicht kennt, informiert euch z.B. auf der Seite der Technischen Universität Berlin über bekannte Kettenmails, gefälschte Virenmeldungen und anderen SPAM (Müll): www.hoax-info.de
2) Lieber so :-)
Auf den Mailinglisten und Foren der GRÜNEN JUGEND soll ein freundlicher Umgangston die Diskussionen bestimmen. Beleidigungen und persönliche Angriffe haben auf unseren Mailinglisten und Foren nix zu suchen und haben eine sofortige Moderation des jeweiligen Teilnehmers zur Folge. Persönliche sachliche Kritik, Zwiegespräche und diskussionen sollten auf den private Email Verkehr verlegt werden. Nachfragen oder Anmeldungen zu Veranstaltungen sollten direkt an den Absender geschickt werden.
Wir wünschen uns entweder durch Angabe des Realnamens und/oder beim unterschreiben eigener Email Beiträge einen Namen mit dem wir miteinander ins Gespräch kommen können. Wird ein bisher anonymer Teilnehmer beim Verstoß gegen die Kommunikationsregeln auffällig, kann durch die Moderation der Name erfragt werden.
Diese Kommunikationsregeln wurden vom Bundesausschuss in Hannover im Februar 2003 beschlossen und im Dezember 2003 ebenfalls in Hannover ergänzt.