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Grüne Jugend Bayern kritisiert die Ernennung Heinrich von Pierers als Innovationsexperten
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Die Berufung des Ex-Siemens-Chefs von Pierer als Leiter des Rates für Innovation und Wachstum der Union, zeigt wie einseitig die Kanzlerkandidatin Angela Merkel versucht die Probleme des Arbeitsmarktes zu lösen. Lobbyismus und Abbau des Sozialstaats dienen der Union als brauchbares Mittel, denn Wirtschaft wird allein von der Arbeitgeberseite her beleuchtet.

"Problematisch erscheint vor allem, daß von Pierer aus rein wirtschaftspolitischen Gründen die Nutzung der Kernenergie befürwortet und sich somit gegen den wichtigen und richtigen Atomausstieg wendet.", so Sarah Kreuz, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern

Sebastian Brux, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen Jugend sieht "in der Ernennung von Pierers den Türöffner für einen Rückfall in die ewig gestrige Atomkraft. Innovation darf nicht mit Leukämie bei Kindern und nachhaltiger Verstrahlung unserer Lebenswelt gerechtfertigt werden. Neoliberale Ausbeutungsmanager wie von Pierer kommen aus einer Branche, in der nur durch Stellenabbau Gewinne maximiert werden, daher bezweifelt die GRUENE JUGEND, wie durch von Pierer Innovation und Wachstum entstehen können - denn er versteht nur etwas von verantwortungslosen Technologien und Massenentlassungen."

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Vom 30 Aug 2005 - 02:00