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Anlässlich des Urteils des Bundesverfassungerichts bezüglich des Verbots der Adoption für schwule und lesbische Paare, erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
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"Ob ein Mensch ein Kind adoptieren dürfen sollte oder nicht, sollte durch mehrere sinnvolle Faktoren bestimmt werden. Die sexuelle Orientierung gehört aber sicherlich nicht dazu. Obwohl das aktuelle Bundesverfassungsgerichtsurteil  zunächt nur die Sukzessivadoption behandelt, verdeutlicht es dennoch, dass die Benachteiligung von nicht heterosexuellen Menschen auch rein rechtlich nicht haltbar sein wird.

Angela Merkel wird die Sachlage hoffentlich bereits verstanden haben. Als GRÜNE JUGEND fordern wir sie als opportunistischste Kanzlerin aller Zeiten dazu auf, das Urteil gegenüber ihrer homophoben und heteronormativen Partei zu nutzen. Sie muss endlich, der Parteilinie zum Trotz, ein diskriminierungsfreies Adoptionsrecht einführen.

Als GRÜNE JUGEND fordern wir darüber hinaus auch die Möglichkeit, dass ein Kind von mehr als nur zwei Menschen adoptiert werden kann. Denn auf der einen Seite profitiert das Kind rechtlich. Auf der anderen Seite würde der Realität Rechnung getragen werden, dass viele Kinder bereits nicht nur durch zwei Menschen aufgezogen werden."

 

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Pressemitteilung
Vom 19 Feb 2013 - 10:13