Ario Ebrahimpour Mirzaie
Ario Ebrahimpour Mirzaie, geboren am 10.12.1985 in Köln, studiert seit Oktober 2005 an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft. Er engagiert sich seit 2002 bei der GRÜNEN JUGEND und bei Bündnis 90/Die Grünen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Migrations- und Integrationspolitik, Rassismus und Rechtsextremismus, Drogen- und Gesundheitspolitik, BürgerInnen- und Menschenrechterechte sowie Anti-Atom-Politik. Er ist Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und vertrat die Grünen Hochschulgruppen in den Studierendenparlamenten der Freien Universität Berlin sowie der Universität zu Köln. Zentrale Forderungen seiner politischen Arbeit sind eine humane Flüchtlingspolitik, eine moderne Integrationspolitik, Freiheit statt Überwachung, gleiche Rechte für Schwule und Lesben, Entkriminalisierung des Drogenkonsums, volle BürgerInnenrechte für alle Menschen in Deutschland, ein gerechtes und kostenfreies Bildungssystem, das konsequente Eintreten für den Atomausstieg und natürlich der Kampf gegen den Klimawandel und für eine solidarische Gesellschaft – weltweit!
Ario war Redakteur der SPUNK-Redaktion bevor er von 2006 bis 2008 in den Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND gewählt wurde. Es folgte von 2008 bis 2009 die Mitarbeit in der bundesweiten Wahlkampfkomission der GRÜNEN JUGEND. Ario Ebrahimpour Mirzaie ist seit 2006 Delegierter für die Bundesarbeitsgemeinschaft Migration und Flüchtlinge von Bündnis 90/Die Grünen, deren Sprecher er zudem seit 2009 ist. Außerdem war er von 2006 bis 2007 Delegierter der GRÜNEN JUGEND für die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwulenpolitik, für welche er auch in den folgenden Jahren als Ersatzdelegierter gewählt wurde. Bevor Ario zur Politik gestoßen ist, war er wie viele andere auch in der Schülervertretung und bei der Schülerzeitung aktiv.
Seine politische Arbeit folgt dem Leitspruch 'Leben und leben lassen' - unabhängig der religiösen, kulturellen oder sexuellen Zugehörigkeit einer Person. Die Teilnahme an Demonstrationen und Kundgebungen, sei es in Gorleben oder dem Chrisdopher-Street-Day, ist für Ario ein elementarer Bestandteil seines Politikverständnisses. Wer etwas verändern will, muss auf der Straße, in den sozialen Bewegungen und in den Parlamenten verankert sein. Dies ist für Ario Erahimpour Mirzaie das Ideal einer freien und lebendigen Demokratie. Besonders geprägt wurde er schon frühzeitig durch die Biographie seiner Eltern, die 1978 aus dem Iran flohen, sowie die schrecklichen Ereignisse, die sich in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus ereigneten. Zahlreiche kritische Autoren wie Bertolt Brecht und Hannah Arendt, aber auch der antifaschistische Widerstand der Geschwister Scholl und der Jugendbewegung Edelweißpiraten haben ihn nachhaltig politisiert. Die kritische Reflektion der eigenen Geschichte war für Ario deshalb schon immer eine wichtige Aufgabe seiner Generation. Mit dem Wissen über die Vergangenheit die Zukunft gestalten.
Neben der Politik sind ihm selbstverständlich auch andere Dinge im Leben wichtig. Dazu zählen in seiner Freizeit Kochen, Reisen, Feiern, Simpsons gucken, Sport machen und seinen kleinen aber feinen Blog ordnungspolitiker.de pflegen. Außerdem arbeitet Ario für radio multicult2.0, dem Nachfolgeprojekt des im Januar 2009 eingestellten Radio Multikulti aus Berlin. Desweiteren verfasst er für zahlreiche Blogs und Magazine in regelmäßigen Abständen Kommentare und Artikel. Darunter auch das GLEICH Magazin und der Störungsmelder von ZEIT-Online.