Ramona Menke

Ramona Menke

Mein Name ist Ramona. Ich bin 1985 in Hamburg geboren. Im Sommer 2005 habe ich dort mein Abitur gemacht und absolvierte von September 2005 bis August 2006 ein Freiwilliges Soziales Jahr. Anschließend habe ich ein Jahr im Baden-Württembergischen Tübingen studiert und habe dann 2007 an die Uni Göttingen gewechselt, wo ich Soziologie und Religionswissenschaft studiere.

Handle lokal!

In unseren Städten wohnen Menschen, die selbst oder deren (Groß-)Eltern in unterschiedlichen Regionen der Welt geboren sind. Sie sind z.B. geflohen vor Krieg und Gewalt, vor Vertreibung und Intoleranz, vor Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit. Hier können wir (noch bis zu einem gewissen Grad!) in einem demokratisch-rechtsstaatlichem Rahmen frei leben und prall gefüllte Supermärkte sind uns zugänglich. Jeder Mensch, der hier lebt, soll an Demokratie, Freiheit und Ressourcen teilhaben! Wir brauchen auf lokaler Ebene eine ehrliche Integration, sowie einen würdigen und gerechten Umgang mit Asylsuchenden.

Denke global!

Nicht nur tyrannische Herrschaftssysteme, sondern auch sich wandelnde Umweltbedingungen und eine ungerecht gestaltete Globalisierung erschweren den Menschen gerade in den ohnehin schon armen Regionen der Welt das Leben oder machen es gar unmöglich. Jeder Mensch muss begreifen, dass auch das private Verhalten Auswirkungen auf das Leben vieler anderer Menschen hat! Das beginnt beim Schokoladekauf sowie beim Energieverbrauch und geht weiter in der intra- und interstaatlichen Politik.

Konkret!

Nur wer global agierende Institutionen kennt und versucht zu verstehen, kann sie kritisieren und zu einem Verhaltenswandel beitragen! Die Fachforen sollen junge Menschen aufmerksam machen und bilden: Für fundierte Kritik und ein verantwortungsbewusstes Leben, das eine gerechte Gestaltung der Welt ermöglicht! Überregionale Solidarität fordert nichts weniger von uns, als an den globalen Mächten zu rütteln! Sog. Entwicklungsarbeit fällt derzeit zu oft auf unfruchtbare Böden. Es ist absurd, wenn die, die das Saatgut stellen, gleichzeitig die Böden verpesten! Darum muss Globalisierung jetzt gerecht gestaltet werden! Nachdem ich zwei Mal in Afrika war (genauer: in Kenia und Ghana) liegt mein Hauptaugenmerk auf dieser Region der Welt. Die Situation auf unserem Nachbarkontinent Afrika ist in vielerlei Hinsicht global relevant und steht im engen Zusammenhang mit täglichem Handeln auch in Europa. Entwicklungspolitik kann, meiner Meinung nach, daher nur heißen, Strategien zu entwerfen, mit denen wir die Entwicklung des Bewusstseins für globale Zusammenhänge fördern – lasst uns also bei uns selbst damit beginnen!

Wohnort: Göttingen
Link: www.ghanakollektiv.blogspot.com
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