Macht begrenzen - Amt und Mandat trennen ! An Urabstimmung teilnehmen !
23.04.2003: Die GRÜNE JUGEND lehnt die vorgeschlagene Aufweichung der Trennung von Partei und Fraktion ab.
"Ein Mehr an innerparteilicher Demokratie ist ein Gewinn für die Vielfalt in den Parteien. Grüne müssen ihre erfolgreiche alternative Struktur und politische Kultur bewahren und ausbauen - gerade für junge Menschen", so Ines Eichmüller, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN müssen auch in Zukunft Vorbild für Vielfalt, Erneuerung und Machtbegrenzung sein. Die Doppelspitze in Fraktion und Partei und die Trennung von Amt und Mandat haben sich im Wahlkampf als Erfolgsmodell bewährt.
Kein Mensch ist in der Lage zwei so zeitintensive Aufgaben wie den Vorsitz der Partei und das Mandat als BundestagsabgeordneteR gleichzeitig zufrieden stellend auszuführen. Die Grünen sollten das Selbstvertrauen haben, für alle Ämter und Mandate eine eigene Person finden zu können. Diese können dann mit vollem Einsatz und mit Kompetenz grüne Ziele verwirklichen.
Die GRÜNE JUGEND ruft alle Parteimitglieder dazu auf, sich an der demokratisch wichtigen Urabstimmung zu beteiligen.
Den entsprechenden Beschluss der Mitgliederversammlung sowie den mehrseitigen Beschluss "Wer regiert das Land?" vom 29. September 2002 mit einer Reihe konkreter Verbesserungsvorschläge für mehr Demokratie in Deutschland finden Sie hier.