Erfolgreiche Vernetzung zur Anti-Atom-Politik in Lüneburg
19.08.2008: Unter dem Motto "Jetzt erst recht wi(e)derSetzen" trafen sich auf Initiative der GRÜNEN JUGEND am 16. August in Lüneburg mehrere Umweltverbände und Initiativen der Anti-Atom-Bewegung zu einem Vernetzungstreffen.
Neben Vertretern von X-tausendmal quer, BUNDjugend, JANUN, dem Asse II Koordinationskreis, der AG Schacht Konrad, der BI Lüchow-Dannenberg und dem attac-Jugendnetztwerk noya waren auch zahlreiche Grünen-PolitikerInnen zu dem Treffen gekommen. So nahmen neben dem niedersächsischen Fraktionsvorsitzenden und Atomexperten Stefan Wenzel auch die Lüneburger Landtagsabgeordneten Miriam Staudte und der naturschutzpolitische Sprecher Christian Meyer, sowie die niedersächsische Bundestagsabgeordnete Brigitte Pothmer teil. Auch die Kreisvorsitzenden der Kreisverbände Lüneburg und Lüchow-Dannenberg sowie Stadt- und Kreistagsabgeordnete waren anwesend.
Auf dem Treffen wurde die aktuelle politische Lage ausgiebig analysiert und Möglichkeiten für eine breite Mobilisierung der Anti-Atom-Bewegung insbesondere zur Castor-Kundgebung am 8. November am Transportziel Zwischenlager Gorleben diskutiert. Auch einige konkrete Planungen wurden bereits begonnen. Zu dem Treffen erklärte GRÜNE JUGEND-Bundesvorstandsspecher im Vorfeld: "Egal was Union und Atomlobby behaupten: Atomkraft ist und bleibt brandgefährlich und ein geeignetes Endlager für den hochradioaktiven Atommüll ist lange nicht in Sicht. Deswegen organisieren wir uns und wehren uns gemeinsam gegen den Versuch eines Ausstiegs aus dem Ausstieg!"
Desweiteren erklärte Sven-Christian Kindler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen: "Wenn der Castor rollt, werden wir längst da sein und wir werden viele sein. In Gorleben werden wir unseren Protest lautstark auf die Straße tragen und klar machen, dass die breite Mehrheit der Bevölkerung gute Gründe gegen Atomkraft hat." Durch das Vernetzungstreffen sollten die gemeinsamen Kräfte zu gebündelt und eine große Moblisierung für eine erstarkte Anti-Atom-Bewegung initiiert werden. "Dem Geld und der Lobbymacht der Atomkonzerne wollen wir ein breites Bündnis der Zivilgesellschaft entgegensetzen. Bundesweit werden wir uns wi(e)derSetzen und Druck für eine atomfreie Zukunft machen", führen Albrecht und Kindler weiter aus.