Folter und Todesstrafe weltweit ächten!

27.07.2005: Die GRÜNE JUGEND begrüßt den Prostest der EU-Ratspräsidentschaft bezüglich der Hinrichtung eines minderjährigen Iraners. Der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND ruft dazu auf, Hinrichtungen insbesondere von nicht Volljährigen weltweit einzustellen.

Am 19. 07. 2005 wurde im Iran zwei junge Männer hingerichtet, ihnen wurde u. a. Alkoholmissbrauch und homosexuelle Übergriffe auf Minderjährige vorgeworfen. Vor der öffentlichen Hinrichtung erfolgte eine Folterung der Opfer durch 228 Peitschenhiebe. Die GRÜNE JUGEND nimmt dieses Verhalten des Iranischen Staates mit Trauer und Entsetzen zur Kenntnis.

Wir fordern die weltweite Einstellung der Todesstrafe und die Einhaltung der UN-Menschenrechtscharta. Auf diese Kriterien muss auch bei den internationalen Beziehungen bestanden werden. Folter und die Todesstrafe sind von der Weltgemeinschaft zu ächten. Dies muss auch bei handelspolitischen Interessen und Abkommen eine übergeordnete Rolle spielen.

Der Protest von Seiten der EU war ein richtiger und wichtiger Schritt, die GRÜNE JUGEND ruft dazu auf weitere Prostbekundungen an die iranische Regierung zu schicken.