Editorial

15.11.2009: Editorial zur aktuellen Ausgabe. Hinweise zur Layoutveränderung, Informationen über die Artikel und deren Autor_innen

Liebe Leserin, lieber Leser,

du hältst nun die zweite Ausgabe im neuen Layout in der Hand. Hunderte Mails wurden geschrieben, dutzende Telefonate geführt, viele Nervenzellen sind gestorben, einige Haare ergraut. Doch trotz vielerlei Problemen ist diese Ausgabe fertig geworden. Die Kritik und Anregungen - aber auch das Lob - zum neuen Layout haben wir entgegengenommen und die Wünsche hoffentlich in deinem Sinn umgesetzt. So wird es eine neue, besser lesbare Schriftart geben und die Wahrscheinlichkeit für peinliche Fehler in den Artikeln haben wir versucht zu minimieren. Aber da auch wir nicht unfehlbar sind, erwarten wir natürlich auch dieses Mal Kritik, Anregungen, Leser_innenbriefe und freuen uns über jede Wortmeldung. Im Wiki (SPUNK) hast du wieder die Möglichkeit dazu, oder du schickst uns ganz klassisch eine Mail an spunk@gruene-jugend.de.

Auch die aufkeimende Debatte über die Abschaffung des SPUNKs haben wir aufmerksam verfolgt. Unsere Haltung wird dabei kaum überraschen, allerdings sind wir jederzeit offen für Veränderung. Ob es in Zukunft möglich sein wird, den SPUNK nur noch auf Wunsch zu bekommen liegt allerdings nicht in unseren Händen. Nach dem Parteiengesetz (unter das wir anscheinend fallen) muss bislang schriftlich zu Mitglieder_innenversammlungen aufgerufen werden. Das scheint zwar veraltet, ist aber bisher nicht verändert worden. Wir wollen aber unabhängig davon dafür sorgen, dass die online-Version deutlich aufgepeppt und viel schneller zur Verfügung steht. Eine kleine neue online-Plattform, auf der vor allem auch fleißig über die Artikel debattiert werden kann, ist derzeit angedacht. Denn das gehört neben den innerverbandlichen Dingen zu unseren Hauptaufgaben - inhaltlichen Input für Diskussionen liefern und über aktuelle Themen informieren.

So, jetzt aber zum Inhalt der aktuellen Ausgabe, die wir anlässlich des Themas erstmalig auf Esspapier drucken wollten. Leider hat uns die Druckerei da einen Strich durch die Rechnung gemacht, weswegen du sie konventionell auf nicht weißem Recyclingpapier bekommst. Inhaltlich dreht sich aber trotzdem alles um Genuss, seine Ausprägung, aber auch seine Folgen. Es gibt auch in dieser Ausgabe die erfolgreiche Rubrik „Fakten, Fakten, Fakten“, weitere Hintergrundartikel zum Thema, philosophische Fortführungen und Gedankenspiele. Das Thema Drug-Checking kommt ebenso wenig zu kurz, wie ein medizinischer Hintergrund über den Umgang unseres Körpers mit Genussmitteln, der von einem Medizinstudenten aus Hamburg beigesteuert wurde. Selbstverständlich gibt es interne Berichte, der neue BuVo, sowie der BuBiBei präsentieren sich und Henning und Georg berichten Spannendes aus dem Ausland. Des Weiteren stellen die beiden neuen FYEG-Sprecher_innen sich selbst und ihre kommenden Aufgaben vor. Ähnliches sollte der neue BuVo auch machen, stattdessen erfahrt ihr nun sehr viel über deren Konsumverhalten, was durchaus interessant ist, so viel können wir schon Mal versprechen. Aber neben diesen Interna wartet weiterer thematischer Input auf euch. So berichtet Katta über die fiese Werbebranche und wie diese jegliche Produktwerbung mit sexuellen Genüssen in Verbindung bringt und apropos Sex, darum geht es auch in Sarahs Artikel „Sex, Drugs & Rock'n'Rollstuhl“. Der letzte kleine inhaltliche Ausblick betrifft unsere Positionen zu (Erwerbs-)Arbeit. Da stellt Max (Pichl) einige Thesen auf, die gerne diskutiert werden können. Aber natürlich war es das noch lange nicht, wir haben die Ausgabe vollgestopft mit Inhalten, die es zu entdecken gilt.

Bedanken wollen wir uns besonders bei Tobias und Moritz, die beide äußerst spontan einspringen mussten, weil Autor_innen, die eigentlich zugesagt hatten, abgesprungen sind. Ohne Namen nennen zu wollen, wir waren sehr enttäuscht von einigen Menschen, von denen wir ein solches Verhalten nicht erwartet hatten. Eigentlich wollte auch die Bundestagsfraktion noch eine Übersicht ihrer Mitglieder schalten, allerdings sind auch diese kurzerhand abgesprungen, sodass wir einige Lücken füllen mussten. Dort findest du jetzt unter anderem die spannende Umfrage zum Drogeneinstiegsalter der BuKo-Teilnehmer_innen, die ansatzweise repräsentativ für die GRÜNE JUGEND sein dürfte. Also lies gespannt die Artikel bis dahin und freue dich dann auf die ebenso spannenden Ergebnisse.

Als kleines Schmankerl wartet neben einer kurzen Satire auf der letzten Seite erstmals auch ein Kreuzworträtsel auf dich, das natürlich zum Thema der Ausgabe passt.

Deine SPUNK-Redaktion, bestehend aus Sarah, Jule, Katta, Max (Pichl), Maximilian (Plenert), Georg und Felix, wünscht viel Vergnügen!

P.S. Auf dem BA im November werden drei Plätze (zwei Frauen- und ein offener) in der Redax nachgewählt, genaueres erfahrt ihr in Kürze über die liste-intern.

P.P.S. Entschuldigen müssen wir uns dafür, dass es dieses Jahr nur drei Ausgaben geben wird, allerdings war das eine Ausnahme und nächstes Jahr wirst du wieder die gewohnten vier Ausgaben im Briefkasten finden.