Jugend gegen Atomkraft

Atomkraft? Nein Danke!

02.09.2009: Anti-Atomaktion der Jugendverbände vor der Vattenfall-Zentrale in Berlin

Berlin, 12 Uhr. Etwa 40 Aktive von den Jusos, der GRÜNEN JUGEND, der BUNDjugend, den Falken und der Naturfreundejugend versammeln sich in Berlin-Mitte vor der Zentrale von Vattenfall Deutschland. Die Jugendlichen wollen den Atommüll an die Verursacher zurück bringen – etwa 15 Atomfässer stapeln sich vor der Vattenfall-Zentrale und warten darauf abgeholt zu werden. Mit lautstarken Reden äußern Kathrin Henneberger (GRÜNE JUGEND), Franziska Drohsel (Jusos) und Marika Fiedler (BUNDjugend) ihren Protest gegen die Atomlobby in Deutschland. Obwohl die Asse in Niedersachsen droht abzusaufen, obwohl sich die Fehlermeldungen in Deutschland immer mehr häufen, obwohl die Kernenergie immer teurer wird, versuchen die Energieriesen in Zusammenarbeit mit CDU/CSU und FDP den Atomausstieg rückgängig zu machen und die Kraftwerke weiter strahlen zu lassen. Dabei gibt es immer noch keine sinnvolle Endlagerlösung in Deutschland, der heute produzierte Atommüll wird noch tausende Jahre lang strahlen und unsere nachfolgenden Generationen massiv belasten. Deshalb gehört der Atommüll zurück zu Vattenfall.

Nachdem die Reden vor der Vattenfall-Zentrale zu Ende sind, rollten die Jugendlichen die Fässer in die Eingangshalle von Vattenfall und fragten nach, wo denn der strahlende Müll hin soll. Leider wollte Vattenfall keine Verantwortung für ihren Müll übernehmen und ließen uns durch die Polizei wieder rauswerfen.

Davon lassen wir uns aber nicht einschüchtern. Am kommenden Samstag werden wir mit tausenden Menschen aus ganz Deutschland auf der Anti-Atomkraft Demo in Berlin gegen die schwarz-gelben Atompläne protestieren. Die Bundestagswahl am 27. September wird auch darüber entscheiden, ob die Atomkraftwerke endlich abgeschaltet werden oder ob diese weiter laufen – mit all ihren unausweichlichen Risiken.

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