gruene jugend: springer unreif für 21. jahrhundert
10.08.2004: im streit um neue oder alte rechtschreibung bezieht die gruene jugend eine klare position: statt springer-betonköpfen nachzugeben sollte die vereinfachung der sprache vorangetrieben werden. Dazu erklaert der bundesvorstand der gruenen jugend:
"seit nunmehr acht jahren wird die neue rechtschreibung in schulen und medien angewandt. sie hat vieles vereinfacht und logischer gemacht. die schifffahrt freut sich, dass ihr nun kein 'f' mehr unterschlagen wird, kinder müssen nicht mehr lernen, warum vor manche 'und' ein komma kommt und bei anderen nicht und nach einem kurzen vokal folgen nun immer zwei 's'.
die gruene jugend fordert: weiter machen mit der reform der sprache! weg mit der grossschreibung, im digitalen 21. jahrhundert macht sie keinen sinn mehr. das sz existiert auf einem grossteil der tasturen in unserer globalisierten welt nicht und bringt grundschuelerinnen beim "schoenschreiben" immer wieder in die bredoullie. ae, oe und ue sind eine gute und sinnvolle alternative zu den verstaubten umlauten."
die deutsche sprache ist eine sprache mit unnoetig vielen komplikationen. damit muss schluss sein. um sprachbarrieren zu minimieren und schritt mit der voranschreitenden globalisierung und digitalisierung zu halten, fordert die gruene jugend daher, dass der umsetzung der oben geschilderten ersten schritte eine konsequente vereinfachung der grammatik folgen muss.