"Für eine moderne Drogenpolitik - das Drogenfachgeschäft der GRÜNEN JUGEND"

01.08.2008: Anlässlich der 12. Berliner Hanfparade am 2.8.2008 erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:

"Die GRÜNE JUGEND steht für eine selbstbestimmte, aufgeklärte und liberale Drogenpolitik. Wir wollen die Risiken des Drogenkonsums nicht verschleiern und setzen daher auf ernst gemeinte Prävention statt auf unsinnige Verbote. Die Diskussion um das als Droge gebrauchte Lösungsmittel GBL und die Kontroverse um das im Wald wachsende und mittlerweile verbotene Salvia divinorum machen deutlich, dass viele Substanzen schlichtweg nicht zu verbieten sind. Die deutsche Verbotspolitik steckt in einer für Individuum und Gesellschaft bedrohlichen Sackgasse! Gesundheitsgefahren durch verunreinigte Substanzen auf dem Schwarzmarkt sind ein großes Problem. Die GRÜNE JUGEND fordert nicht nur die Legalisierung von Cannabis, sondern auch die Abgabe aller ilegalisierten und legalen Drogen wie Alkohol und Nikotin in Drogenfachgeschäften. Jugendschutz und Verbraucherschutz sind nur durch eine kontrollierte und legale Abgabe möglich!

Seit 1997 findet alljährlich die Hanfparade in Berlin statt. Auch dieses Jahr wird die GRÜNE JUGEND wieder mit vielen Aktiven und einem eigenen Wagen gegen die repressive und rückständige Drogenpolitik in Deutschland demonstrieren. Mit am Start sind dieses Jahr zur musikalischen Unterstützung die Berliner Elektro- DJs ROBOSONIC und einige andere musikalische Acts. Im Schulterschluss mit vielen weiteren Verbänden, Interessengruppen und KünstlerInnen demonstriert die GRÜNE JUGEND dieses Jahr unter dem Motto: 'Jugendschutz - Verbraucherschutz - Legalisierung'. In unseren Augen kann nur ein legalisierter Drogenmarkt dazu führen, dass gesundheitlicher Schaden ausgeschlossen und Jugendschutz gewährleistet wird."