Aktuelle Drogenpolitik ist gescheitert
06.02.2010: Anlässlich der Kritik an der aktuellen Drogenpolitik durch den münsterschen Polizeipräsidenten Hubert Wimber erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND:
„Die aktuelle Drogenpolitik ist teuer, schädlich und gescheitert. Eine alternative Herangehensweise, wie Wimber sie fordert, tut Not. Die Verfolgung von KonsumentInnen ist eine riesige Verschwendung polizeilicher Ressourcen und bringt nichts weiter als eine millionenfache Kriminalisierung von Bürgerinnen und Bürgern. Problematischer Drogenkonsum ist keine Frage des Strafrechts, sondern ein Thema für Pädagogik, Psychologie und Medizin.
Die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW sollte sich endlich diesen Fakten stellen statt preußischen Gehorsam von ihren Beamten zu fordern. Der internationale Vergleich zeigt, dass Wimber nicht allein da steht: In den USA fordert die Organisation Law Enforcement Against Prohibition, deren Mitglieder sich aus den Strafverfolgungsbehörden rekrutieren, ebenfalls ein Ende des War on Drugs. Eine alternative Drogenpolitik ist längst überfällig!“
Bei Rückfragen:
GRÜNE JUGEND Bundesgeschäftsstelle – 030 / 275 940 95