Drogenpolitik

Die globale Drogenverbotspolitik hat versagt. Noch nie haben so viele Menschen weltweit illegalisierte Drogen konsumiert, der globale Drogenhandel trotz dem War on Drugs seit Jahrzehnten. Der unkontrollierbare Schwarzmarkt fördert die Kriminalität und Terrorismus und macht Drogen gefährlicher als sie sein müssten. Eine "Drogenprävention", die in erster Linie auf "Abstinenz sonst Strafe" setzt, ist realitätsfern und hilft den Menschen nicht einen kontrollierten Umgang mit Drogen zu finden. Die GRÜNE JUGEND fordert eine alternative Drogenpolitik, die auf einen regulierten Drogenmarkt und die Förderung von Drogenmündigkeit setzt. In Drogenfachgeschäften sollen qualititiv gute Drogen zusammen mit allen notwendigen Informationen verkauft werden. Prävention muss das Ziel haben den Konsumenten zu stärken autonom und kompetent über seinen Drogenkonsum zu entscheiden. Der erste Schritt muss eine Entkrimialisierung von Drogenkonsumentinnen und die Schaffung eines legalen Marktes für "weiche" Drogen wie Cannabis sein.

Jahrgang: 2001
1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 ... Neues Alle
13.12.2001 > Hamburger Drogenpolitik führt zu erstem Todesopfer - Kritik an Hamburger Drogenpolitik (Presse)
25.10.2001 > Grüne Jugend fordert Cannabis-Legalisierung - Strafverfolgung über Führerscheinentzug ist verfassungswidrig (Presse)
04.08.2001 > Legalize it! - Rede von Werner Graf zum 4. Hanftag am 04.08.2001 in Regensburg (Reden)
13.06.2001 > Unterstützung von Vereinsgründung im Drogenbereich - Gründung des "Verein für Drogenpolitik" (Presse)
11.01.2001 > Neue Gesundheitsministerin steht vor großen Aufgaben - Rücktritt von Andrea Fische wird bedauert (Presse)