Drogenpolitik

Die globale Drogenverbotspolitik hat versagt. Noch nie haben so viele Menschen weltweit illegalisierte Drogen konsumiert, der globale Drogenhandel trotz dem War on Drugs seit Jahrzehnten. Der unkontrollierbare Schwarzmarkt fördert die Kriminalität und Terrorismus und macht Drogen gefährlicher als sie sein müssten. Eine "Drogenprävention", die in erster Linie auf "Abstinenz sonst Strafe" setzt, ist realitätsfern und hilft den Menschen nicht einen kontrollierten Umgang mit Drogen zu finden. Die GRÜNE JUGEND fordert eine alternative Drogenpolitik, die auf einen regulierten Drogenmarkt und die Förderung von Drogenmündigkeit setzt. In Drogenfachgeschäften sollen qualititiv gute Drogen zusammen mit allen notwendigen Informationen verkauft werden. Prävention muss das Ziel haben den Konsumenten stärken autonom und kompetent über seinen Drogenkonsum zu entscheiden. Der erste Schritt muss eine Entkrimialisierung von Drogenkonsumentinnen und die Schaffung eines legalen Marktes für "weiche" Drogen wie Cannabis sein.

Jahrgang: 2010
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06.02.2010 >
Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND
Aktuelle Drogenpolitik ist gescheitert - Anlässlich der Kritik an der aktuellen Drogenpolitik durch den münsterschen Polizeipräsidenten Hubert Wimber erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND: (Presse)
17.01.2010 >
Prohibition tötet (Foto: mikeschmid http://creativecommons .org/licenses/by-sa/3.0/deed.de [cc])
Prohibition tötet – Milzbrandtodesfall in Deutschland - Zur Meldung des Robert Koch Instituts über den Milzbrandtodesfall eines Drogenkonsumenten in Nordrhein-Westfalen erklärt der Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND: (Presse)