The day before tomorrow

05.06.2004: Klimaschutz jetzt - gemeinsam das Klima retten! Der Hollywood-Film "The day after tomorrow" von Roland Emmerich beschreibt in aufrüttelnden Bildern die Folgen eines abrupten Klimawandels.

Flutwellen, groß wie Wolkenkratzer. Monster-Windhosen aus dem Nichts. Eine Eiszeit von heute auf morgen.

Der Klimawandel ist da

Durch den anthropogenen Treibhauseffekt läuft derzeit das größte geophysikalische Live-Experiment aller Zeiten. Noch sind nicht alle Folgen absehbar.

Eiszeit in Europa - nicht bloße Fiktion

Wissenschaftliche Untersuchungen warnen vor einer Abschwächung oder gar einem Abbruch des Nordatlantikstroms ("verlängerter Arm" des Golf-Stromes), der uns in Europa mit warmen Wassermassen aus der Karibik versorgt und somit mildere Temperaturen schafft. Sollten weiterhin die Eismassen und Gletscher in Grönland abschmelzen und in den Atlantik fließen, würde dessen Salzgehalt sinken. Doch genau der ist es, der den "Motor" des Nordatlantik-Stromes darstellt.

Spätestens seit der Elb-Flut 2002 in Deutschland sind sich Politik und Wissenschaft hierzulande einig: Die Eingriffe des Menschen in Klima und Natur haben langfristig schädliche Folgen. Die im letzten Sommer aufgetretenen Windhosen in Norddeutschland könnten erste Anzeichen eines weltweit veränderten Klimas sein.

Zudem ist in den vergangenen 100 Jahren die globale Temperatur um etwa 0,6 ° C angestiegen. Die heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung lagen zwischen den Jahren 1991 und 2003. Ein weiterer Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur um 1,4-5,8° C wird derzeit von führenden WissenschaftlerInnen vorausgesagt. Das bedeutet einen weiteren Anstieg des Meeresspiegels sowie eine mögliche Verschiebung von Klimazonen. 19 BiologInnen veröffentlichten im "Nature"-Magazin Anfang des Jahres eine Studie, die das Artensterben aufgrund des durch Menschen verstärkten Treibhauseffekts um bis zu ein Viertel aller Tierarten beziffert.

Was kann ich tun?

Das Klima retten ist zu wichtig, um es anderen zu überlassen. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen, die Katastrophe aufzuhalten. Während WissenschaftlerInnen forschen und PolitikerInnen verhandeln, werden wir aktiv. www.klimaschuetzen.de informiert über das Klima und was jedeR einzelne von uns tun kann. Einige Beispiele:


Energie sparen

  • Elektrische Geräte ganz ausschalten statt Stand-by-Betrieb
  • Beim Kauf neuer Geräte auf den Energieverbrauch achten
  • Heizung beim Lüften ausschalten

Klimabewusst mobil

  • Gar nicht oder wenigstens defensiv Auto fahren und nicht rasen: bei Tempo 160 ist der Kraftstoffverbrauch rund 50% höher als bei Tempo 120
  • Beim Kauf eines Autos auf den Verbrauch und ökologischere Brennstoffe achten
  • Produkte aus der Region kaufen, die keine langen Transportwege brauchen

Was tut die Politik?

Der Klimaschutz erfordert engagiertes Handeln auf allen Ebenen: individuell, in der Gemeinde, im eigenen Bundesland und auf Bundesebene. Mit den Grünen in der Bundesregierung sind eine Fülle von wirksamen Maßnahmen eingeleitet worden Das Erneuerbare Energie Gesetz, die Ökologisch-Soziale Steuerreform, die Energieeinsparverordnung und das Gesetz zur Kraft-Wärme-Kopplung sind vor allem Grüne Erfolge der Bundesregierung.

Wie könnt Ihr etwas tun?

Indem Ihr am 13. Juni bei der Europawahl Bündnis 90/ Die Grünen Eure Stimme gebt, und euch bei der GRÜNEN JUGEND engagiert.
Denn Grün steht für kluge Klimapolitik!
Infos unter www.gruene-jugend.de . Für eine ökologischere Politik, für ein besseres Klima und gegen Gentechnik und Atomstrom!

Du entscheidest - It's Yourope!

Diesen Flyer könnt ihr euch mit der angehängten pdf-Datei selber ausdrucken oder auch in der Bundesgeschäftstelle bestellen.

Zugehörige Dateien:
2004_flyer_klima.pdfDownload (191 kb)