Wegschauen hilft nicht gegen Rechts!
25.10.2008: GRÜNE JUGEND Sachsen wendet sich gegen Verharmlosung rechter Gewalt.
Die GRÜNE JUGEND SACHSEN verurteilt die Äußerungen und Darstellungen von Polizei und Bürgermeister zu den Übergriffen auf den eben erst in der Gründung befindlichen Jugendclub in der Helenenstraße in Limbach-Oberfrohna aufs Schärfste! Die ewige Kleinrederei von rechtsextremer Gewalt zu Gunsten von guter Publicity muss endlich ein Ende haben. "Es kann nicht sein, dass die Opfer immer als diejenigen mit der Wahrnehmungsstörung dargestellt werden, um auch ja kein schlechtes Licht auf die Kommune fallen zu lassen!" meint Johannes Hauser, Sprecher der GRÜNEN JUGEND SACHSEN.
Den erstarkenden rechtsextremen Strukturen steht eine laufende Kürzung von Mitteln zur Bekämpfung von Rechtsextremismus entgegen. Die CDU-geführten Regierungen auf Bundes- und Landesebene haben im Kampf gegen den Rechtsextremismus kläglich versagt! Statt die etablierten Organisationen vor Ort zu unterstützen, wird die Förderung von einem Projekt nach dem anderen eingestellt oder gekürzt. "Es ist fahrlässig, wie von Seiten der Polizei und der Regierungen auf die Bedrohung durch gewaltbereite Neonazis reagiert wird! Es wird immer nur verharmlost, abgewiegelt und weggeschaut!" so Hauser weiter.
Die GRÜNE JUGEND SACHSEN spricht den engagierten Jugendlichen in Limbach-Oberfrohna ihre volle Unterstützung aus und hofft, dass sie sich nicht von den Nazis einschüchtern lassen! Kein Fuß breit den Faschisten!
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Johannes Hauser, Sprecher der GRÜNEN JUGEND SACHSEN Telefon: 0151-10706967 Mail: johannes.hauser@gj-sachsen.de [johannes.hauser[at]gj-sachsen.de]